Tobias OstermeierWenn ich im März oder April meine erste Premiere im „Statt-Theater“ spiele, geht mein Jahr erst so richtig los.

 

Es war eine besondere Atmosphäre gestern – und das schon vor dem „Brückengespräch“ mit Tobias Ostermeier. Ein Schauspieler durch und durch und trotzdem hatte die Begegnung mit ihm nichts Gekünsteltes. Mit einer Getränkeeinladung wurde die kleine Runde an der Theke im „Statt-Theater“ in der Winklergasse eröffnet.

In der heiligen Höhle des „Statt-Theaters“

Gefragt, gehört, gelacht – die Eindrücke, die die Fotos vermitteln möchten, stimmen natürlich mit dem GescTobias Ostermeierhehen unten in der heiligen Höhle des „Statt-Theaters“, dem Aufführungsraum, überein; trotzdem mischten sich auch hier und dort nachdenkliche Töne und Ausdrücke in das Gespräch.

Was denn bliebe, von seinem Wirken auf der Bühne … – tja, nicht alles ist nur zum Lachen. Manchmal vermittelt die Schnelligkeit und Dichte der Jetztzeit auch allzu schnelle Vergänglichkeit. Er möchte die knapp 12.000 Gäste, die jährlich den Weg ins „Statt-Theater“ finden, gut unterhalten und zu einem schönen Abend beitragen.

Tobias Ostermeier – nicht nur Kabarettist, sondern auch Dozent und Trainer

Nachhaltiger scheint ihm, dem studierten Sozialpädagogen, aber seine Tätigkeit als Dozent an der Hochschule, an der er Studierenden das „Theater als Methode der Sozialen Arbeit“ vermittelt.

Und auch Führungskräfte in der freien Wirtschaft hängen an seinen Lippen und seinem Lachen, wenn er sie in Sachen Motivation und Leitungskompetenz unterrichtet. „Verändern will [und kann] ich eher in Trainings.“, so ein kleines Resümee des „krafthormonstrotzenden Tausendsassas“.

Aus Osnabrück und doch in Regensburg

Aber doch: die vielen Gäste aus nah und fern jedes Weißwurstäquators und die zahllosen vertrauten Gesichter zählen und zeugen davon, dass auch der Schauspieler Michael, äh Tobi Ostermeier gnadenlos seine Spuren in den Gesichtern seiner ZuschauerInnen hinterlässt – sei es durch ein breites Lachen oder einen nachdenklichen Blick …

Schön war´s, Tobi, sowohl im Gespräch als auch in eurem neuen Stück „Alles muss raus – aber nicht Deine Meinung“. Bis zum nächsten Mal!