Sea-Eye Michael BuschheuerDer Regensburger Michael Buschheuer berichtete bei Bildung im Bistro von seiner Seenotrettung afrikanischer Flüchtlinge.

Sea-Eye – mit einem umgebauten Fischkutter fing alles an

„Menschen ertrinken zu lassen bedeutet moralisches Versagen und ist durch nichts vereinbar.“ Michael Buschheuer, Sea-Eye Gründer.

SE (140)Am Anfang stand das Verlangen nach Moral – Rede nicht nur darüber, sondern ergreife die Initiative! Es kamen eine Handvoll Menschen und ein alter Fischkutter zusammen. Der Fischkutter wurde umgebaut und war in 30 Tagen im südlichen Mittelmeer. Seitdem fährt die Crew an der afrikanischen Küste entlang und hält Ausschau nach Flüchtlingsbooten.

Stößt die Crew auf ein Boot mit Flüchtlingen, leitet sie professionelle Hilfe ein. Ein Einsatz heißt 14 Tage lang auf hoher See. Jeder Einsatz bringt die Crew selbst in Gefahr!

Die Flüchtlinge haben keine Chance Europa zu erreichen

Kein Staat betreibt aktive Seenotrettung. Eine Rettung ist die einzige Chance für Flüchtlinge die Überfahrt von Lybien nach Europa zu überleben.

Knapp 200 Freiwillige helfen mit. Anstatt Urlaub oder Freizeit, arbeiten sie an Board und gehen bis an die eigenen Grenzen. Das Team organisiert alle Einsätze auf eigene Faust – Unbezahlt und auf eigene Kosten! Das Team muss alles selbst beschaffen: Rettungswesten, Medikamente, Schlauchboote und Geld für Diesel.

Der Sea-Eye e.V. rettete in den letzen Wochen knapp 1500 Menschen vor dem Ertrinken.

So kannst du helfen:

Hut ab für jedes Engagement! Sea-Eye braucht weiterhin technische Ausstattung und ist dringend auf Spenden angewiesen.

Also schnell diesem Link folgen und spenden!

Sea-Eye braucht Helfer, die mit anpacken. Mitglieder und Interessierte treffen sich unverbindlich jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat im Kolpinghaus.

Komm vorbei und zeig Engagement

Die nächste Veranstaltung von Bildung im Bistro ist am 13. Juli 2016 zum Thema „Das Mehr an Freiheit durch bewusstes Wahrnehmen und angemessenes Abgrenzen“ mit Referentin Michaela Diesch.