Die neue Veranstaltungsreihe bei der KEB-Regensburg Stadt: „Rengschburg Meine Wurzeln – mei Stadt – mei Heimat“

Im Frühjahr 2016 startete die Katholische Erwachsenenbildung der Stadt Regensburg mit einem ganz besonderen „Schmankerl“, einer neuen, regionalen Veranstaltungsreihe. Spannendes und Interessantes aus der Vergangenheit – erzählt von Regensburger Originalen:

Rengschburg Meine Wurzeln – mei Stadt – mei Heimat 

Hier kommen eingefleischte Rengschburger Originale, Urgesteine und wichtige Persönlichkeiten einmal im Monat in gemütlicher Wirtshausatmosphäre zu Wort.

Oder es werden Leute eingeladen, die Interessantes, Wichtiges, Spannendes oder manchmal fast schon Vergessenes über unsere Heimatstadt zu berichten haben. Alles, was ein waschechter Rengschburger unbedingt wissen muss, erzählt von Zeitzeugen.

Erinnerungen von Rengschburg lebendig halten

Es geht dabei einzig und allein um die Liebe zu Regensburg und darum, alte Erzählungen und Erinnerungen lebendig zu halten. Das Wissen um unsere Heimat darf nicht verloren gehen, sondern soll von uns Alten, an unsere Jungen weitergegeben werden, so wie wir es auch von unseren Großeltern und Eltern erzählt bekommen haben.

Eingeladen sind alle ZuhörerInnen, die interessiert daran sind, mehr über die Regensburger Vergangenheit und die alten Geschichten zu erfahren. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei!

Die Idee ist ein voller Erfolg!

Dass diese Idee oder dieses Thema Anklang findet, zeigten die drei ersten Veranstaltungen:

Horst Eberl – Fußballer Jahn Regensburg

Horst Eberl - Jahn RegensburgSo ließ Horst Eberl, Fußball-Legende des Jahn Regensburg, bei der Auftaktveranstaltung am Montag, den 4. April in Anekdoten aus seinem Leben und seiner Sportkarriere die Vereinsgeschichte des SSV Jahn Regensburgs, wieder aufleben und hat beim Kneitinger das Schaffnerstüberl bis auf den letzten Platz gefüllt.

Wie gefesselt hingen ihm die Zuhörer an den Lippen, als er über den Status, den er in jungen Jahren als „Jahnerer“ hatte, seinen ersten Auslandbesuch und die bedeutendsten Spiele erzählte. Viele Anwesende stellten Zwischenfragen, erinnerten sich an die kleinsten Details und wurden um ca. 50 Jahre zurück versetzt.

Eberl war auch beliebter Spielertrainer des SV Sallern und verhalf dem Verein in der Saison 1976/77 in die Bezirksliga aufzusteigen und dort gleich im ersten Jahr für Furore zu sorgen.

 

Regensburger Straßenbahn

Straßenbahn Regensburg Günther Schieferl Thomas Friedrich Harry GlaeserWeiter ging es am 2. Mai, mit einem Thema, dass die Jüngeren von uns, nur mehr vom Hörensagen kennen dürften und das über 70 Interessierte anzog: „Die Regensburger Straßenbahn!“

Hier wurden neben einem alten Film über die Straßenbahn, Geschichten und vielen Anekdoten aus dem Arbeitsalltag, live von den ehemaligen drei alten Straßenbahnern Günther Schieferl, Thomas Friedrich und dem 89 jährigen, dienstältesten Straßenbahner Regensburgs Harry Glaeser erzählt.

Auch der Verein „IG Historische Straßenbahn Regensburg“ und seine aktuellen Projekte, wurden von Jan Mascheck, dem 1. Vorsitzenden der IG Historische Straßenbahn Regensburg e.V. vorgestellt.

Hutkönig Andreas Nuslan

Straßenbahn Regensburg Günther Schieferl Thomas Friedrich Harry GlaeserUnter dem Motto „Nie ohne Hut“ endete am 6. Juni der ersten Teil der Reihe mit einer Reise ins „Hutkönigreich“ und Andreas Nuslan, der inzwischen so prominent ist, wie seine Kunden.

Als weltweit einziger Hutmacher- und Modistenmeister mit beiden Meistertiteln für Herren und Damenhüte, fertigen er und sein Team seit mehr als 100 Jahren in einer alten Regensburger Hutmacherei Elegantes und Extravagantes für alle Hutbegeisterten.

Egal ob für den Papst, für Walt Disney oder die Pferderennen in Ascot, die Kopfbedeckungen vom Hutmacher Andreas Nuslan findet man fast überall auf der Welt.

An diesem Abend ließ der Handwerker mit Leib und Seele Andreas Nuslan, fast 50 Zuhörer im Kneitinger Salettl, tief in sein Leben, seine Handwerkskunst und die wechselnden Zeiten des Hutmacher-Handwerks blicken.

An Hand von unterschiedlichsten Holzformen, Rohlingen, Werkzeugen und anderen Utensilien sowie einer Auswahl von ca. 50 verschiedenen Hüten, erklärte er die Entstehung und jeder Teilnehmer konnte wirklich „Eintauchen“ in die Welt eines Hutmachers.

Es geht im Herbst weiter mit dieser Wirtshausreihe!

Einige Referenten sind bereits angefragt, manche haben schon zugesagt. Freuen Sie sich z.B. auf die Geschichten über die alten Regensburger Brauereien und andere Themen. Mehr wird noch nicht verraten!

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