Überquellende Mülleimer sind keine Seltenheit mehr in unserem Städtebild. Egal ob Parks, Fußgängerzonen oder Universitäten, die Mülleimer sind nie groß genug. Einen nicht gerade geringen Anteil am Müll haben mittlerweile Einweg-Kaffeebecher.

Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) werden in Deutschland jede Stunde über 300.000 Pappbecher weggeworfen. Julia Post hat dagegen eine Aktion gestartet.

Coffee to go again

Coffee to go again – Nachhaltiges Kaffeetrinken

Julia Post, Politikwissenschafts-Studentin aus München, hatte eine Idee, die eigentlich ganz einfach ist. Kaffeebecher, die man dauerhaft nutzen kann, gibt es in allen Farben und Ausführungen bis zur persönlichen Gestaltung.

Warum sollte man sich also seinen Kaffee nicht in diese Becher füllen lassen? Julia hat ein eigenes Logo entwickelt, es auf Aufkleber drucken lassen und ist damit anfänglich selbst zu Bäckereien und Cafés gegangen und hat ihre Aktion beworben. Mittlerweile bekommt sie fast täglich neue Anfragen.

Wie kann sich ein Unternehmen beteiligen?

Sobald sich ein Geschäft bereit erklärt, seine Kaffeekreationen in mitgebrachte Becher zu füllen, kann es den Coffee to go again – Aufkleber an die Fensterscheibe kleben, sodass es für alle Kunden sichtbar ist.

Davon muss es ein Foto an Julia Post schicken und diese postet es wiederum als Beweisfoto auf ihrer Facebookseite

Wie kann ich mich selbst beteiligen?

Wenn auch du dich an dieser tollen Aktion beteiligen möchtest, kannst du bei Julia Aufkleber bestellen und damit in deine Lieblingsbäckereien oder –cafés gehen und einfach mal nachfragen, ob sie nicht auch mitmachen wollen.

So werden noch mehr Geschäfte darauf aufmerksam.

Vielseitige Reaktionen und Aussichten

Die meisten Geschäfte, die Julia anfragt, finden die Idee gut und sind stolz darauf, den Aufkleber an ihren Läden zu haben. Große Konzerne befürchten allerdings, dass es Probleme mit der Hygiene geben könnte und trauen sich deswegen nicht, auf Einwegbecher zu verzichten.

Ein Grund dafür könnte sein, dass es im Moment gesetzlich zwar nicht verboten ist, den Kaffee in eigene Behältnisse zu füllen, aber auch nicht ausdrücklich erlaubt. Deswegen möchte Julia auch mit ihrer Aktion erreichen, dass der Gesetzestext diesbezüglich geändert wird.

Teilnehmende Geschäfte in Regensburg und Region:

• Café Burglengenfeld – Kallmünzer Straße 2 – 93133 Burglengenfeld
Brunner Bäcker – Schlesierstraße 70 – 93057 Regensburg
Brunner Bäcker – Boessnerstraße 3 – 93049 Regensburg
• Karmeliten Regensburg – Dachauplatz 1 – 93047 Regensburg
• Candis Regensburg – Straubinger Straße 24 – 93055 Regensburg
• Bad Abbach Café – Am Markt 1 – 93077 Bad Abbach
• Café & Bistro Burgweinting- Römerstraße 9 – 93055 Regensburg